Kinderbibelwoche vom 7. bis 10. April 2016 in Schwann

Gemeindehaus Schwann, Abschluss mit Familiengottesdienst am Sonntag in der Schlosskirche

Impressionen vom ersten Tag ...

DSC08394.jpg
DSC08395.jpg

DSC08403.jpg
DSC08425.jpg

DSC08430.jpg
DSC08431.jpg

DSC08433.jpg
DSC08434.jpg

DSC08438.jpg
DSC08442.jpg

DSC08443.jpg
DSC08445.jpg

DSC08451.jpg
DSC08468.jpg

DSC08469.jpg
DSC08470.jpg

DSC08477.jpg
DSC08486.jpg

Predigt vom Familiengottesdienst zur Emmausgeschichte (Lk 24) / Pfarrer Friedhelm Bühner

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

vielen Dank für das tolle Anspiel, das wir gesehen haben …

von Kleo und Mr. X, den zwei Jüngern, 

die weg gelaufen sind, als Jesus am Kreuz gestorben ist, 

enttäuscht von Gott, von Jesus und der ganzen Welt

und dann plötzlich umdrehen, 

weil sie erkennen, was sie gar nicht mehr geglaubt haben: 

Jesus lebt! Er ist auferstanden! Gott ist am Werk!

Wir haben bisher nix verstanden!

 

So, wie „Detektiv Pfeife“, der mit seiner Lupe 

und dem besonderen Schnüffelsinn

den „unbekannten Dritten“ sucht. 

Aber ohne Erfolg!

Sein Auftraggeber verzweifelt fast an ihm!

Er kommt Jesus nicht auf die Schliche. 

 

Warum eigentlich nicht?

 

Weil er einfach falsch sucht! 

 

Auch heute geht es vielen Menschen so.

Sie wollen Jesus so finden, wie sie denken, dass das geht. 

Aber so spitzfindig wie sie es versuchen, 

sie finden ihn auf diesem Weg nicht. 

Und dann verheddern sie sich in immer neuen Fragen, 

die dabei entstehen, z. B. 

-    Warum gibt es Krieg und soviel unschuldige Opfer?

-    Warum lässt es Gott zu, dass Terroristen Menschen
umbringen?

-    Warum verhindert er nicht, dass sich meine Eltern
scheiden lassen wollen?

 

Und wenn sie darauf keine Antwort finden, 

wenden sich viele enttäuscht von Gott und vom Glauben ab. 

 

Auch Kleo und sein Begleiter („Mister X“) waren enttäuschte Jünger. 

Sie haben gedacht: Jesus wird mal ganz groß heraus kommen, 

König werden und sein Reich auf dieser Welt aufrichten. 

Und da werden wir mit dabei sein. 

Aber dann - kommt alles anders: 

Die große Enttäuschung!

 

Da wenden sie sich von ihm ab, 

kehren den anderen in Jerusalem den Rücken zu

und wollen nur noch weg … 

nach Emmaus, von wo sie herkommen … 

und am liebsten gar nicht mehr daran erinnert werden, 

an ihre enttäuschte Hoffnung, an Jesus.

 

Geht es Dir vielleicht auch so?

Kennst Du die Frage: 

„Und jetzt, wo ist dein Gott? - Was hilft Dir denn Jesus?“

„Kannst Du mir denn zeigen, wo er ist?“

Das trifft … und und dann nagt 

der Zweifel oder die Enttäuschung in uns!

 

Und da machen es viele wie unser „Detektiv Pfeife“ …

Sie wollen einen „unbekannten“ Dritten finden …

Aber sie machen es so, 

wie sie ihn gar nicht finden können!

 

Das gibt es manchmal auf dieser Welt, 

dass wir etwas nicht finden können, weil wir falsch suchen. 

Den Mann oder die Frau im Radio z. B. können wir nicht finden, 

wenn wir nicht wissen, dass es nur die Stimme im Lautsprecher ist,

die wir da hören …  die Person selber aber, die da spricht, 

die sitzt wo ganz anders -: In einem Sendestudio. 

 

Auch bei Jesus ist das so!

Er lässt sich finden,

aber wir müssen zuerst wissen, 

wo und wie er zu finden ist. 

 

Die Bibel berichtet vom Ostermorgen, 

von Kleo und Mr. X …

(Kleo heißt dort „Kleopas“ … und „Mr. X“ ist ohne Namen),

wie sie Jesus wieder gefunden haben. ( - ) 

 

Bis heute geht das genau so!

Auch Du kannst Jesus nur finden, 

wenn Du es machst wie sie - und nicht wie der Detektiv!

 

Wir können viel aus dieser Geschichte der Bibel lernen.

 

Zum (1.) fällt auf, dass Jesus denen unsichtbar nachgeht, 

die sich schwertun an ihn zu glauben. 

 

Jesus sieht es, wenn Du gerne an ihn glauben willst, 

wenn Du früher vielleicht einmal voller Eifer gesagt hast

„Ich möchte mit Jesus leben!“

„Er soll mich begleiten und ich will ihm gehorchen!“,

aber dann ist etwas dazwischen gekommen, 

vielleicht Freunde oder Probleme

oder zu viel Arbeit

oder Du hast einfach die Lust verloren. 

 

Und bist nicht mehr in die Jungschar, in den Kindergottesdienst

oder in den Erwachsenengottesdienst gegangen. 

 

Aber jetzt bist Du zur KiBiWo gegangen … und heute 

Morgen zum Familiengottesdienst

und Gott will Dir zeigen: „Hey Du, ich bin Dir unsichtbar 

nachgegangen … Du solltest wieder Kontakt mit mir aufnehmen!

Jesus hat Dich nicht vergessen!

Er ist der unsichtbare Dritte, der Dir begegnen will!“

 

Und wenn ich darüber nachdenke, 

wie er das bei Kleo und Mr. X konkret gemacht hat, 

wie es dazu gekommen ist, dass denen ein Licht aufgegangen ist

und sie gemerkt haben: Jesus lebt ja wirklich,

auch wenn ich ihn mit meinen Augen nicht sehe …, 

dann zeigt uns die Bibel hier 

 

(2.) auch ganz klar, wie Jesus das macht!

Er macht das, indem er den zwei Enttäuschten aus der Bibel erzählt!

„Versteht ihr denn so wenig?“ fragt er sie

und dann hält er ihnen auf dem Weg eine Bibelarbeit!

Er zeigt ihnen verschiedene Stellen aus dem Alten Testament, 

auf die sie selber nie gekommen wären 

und dann geht ihnen ein Licht auf: 

„Mensch! Das musste ja von Gott her so passieren, 

dass sein Sohn für unsere Sünden leidet und stirbt!

Das war Gottes Plan um die Menschen zu retten!

Alle, die an Jesus glauben!“

 

„Jetzt ist mir auch klar: Jesus ist auferstanden!

Das ist der Beweis, dass Gottes Wort stimmt!

„Jesus lebt!“

 

Auf diese Idee, liebe Kinder, liebe Gemeinde, 

kommen wir Menschen nicht aus uns selber!

Ob wir enttäuscht sind oder nicht: 

Gott will, dass wir solche Zusammenhänge aus der Bibel 

entdecken! 

 

Und dadurch Jesus entdecken und zu Gott finden!

Aber auch, dass unser Glaube tief und fest wird. 

 

Kleo(pas) und sein Begleiter haben nach dieser Bibelarbeit, 

die ihnen Jesus gegeben hat, ausgerufen: 

„Brannte nicht unser Herz in uns, 

als Jesus mit uns redete auf dem Weg

und uns die Bedeutung wichtiger Texte aus der Bibel 

gezeigt hat?!“ (Lk 24,32)

 

Ihnen ist durch die Bibel aufgegangen:

Es ist Jesus! Er lebt!

Jesus ist nicht gescheitert. 

Er hat das alles für uns getan. 

 

Das ist ein ganz entscheidender Moment in einem 

Menschenleben, wenn ich das entdecke: 

Jesus hat sein Leben für mich gegeben. 

 

Und danach soll der Weg mit ihm weiter gehen. 

Wir sollen Jesus auch die Möglichkeit geben

uns zu begleiten, mit ihm zu sprechen, auf ihn zu hören, 

besonders in Situationen, wo nicht alles glatt läuft. 

 

Vielleicht war die KiBiWo in diesem Jahr ein Punkt, 

wo Du gemerkt hast: Jesus lebt ja wirklich.

„Detektiv Pfeife“ war eine „Pfeife“. 

Auch diejenigen, 

die nicht an der KiBiWo dabei waren, 

haben das heute gemerkt!

 

Und Du möchtest, 

dass Jesus Dir begegnet, 

so, wie er den zwei Jüngern begegnet ist: 

 

Dann komm’ doch ab nächster Woche regelmäßig 

in die Jungschar und in den Kindergottesdienst

oder in den Erwachsenengottesdienst, 

damit Du Jesus immer mehr kennen lernen kannst

und Dein Glaube Wurzeln bekommt und fest wird. 

Amen

 


Dienstag, 16.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Donnerstag, 18.10.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Paul Gerhardt (Pfarrer i.R. Herrmann Schwarze)
Freitag, 19.10.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar
Sonntag, 21.10.2018
9:15 Uhr:
Kirchweih in der Schwabentorhalle in Dennach (Pfarrer Held)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Prädikant Schäfer)
Dienstag, 23.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann