2017-02-05 Familiengottesdienst und traditionelles "Schlachtfest" in Schwann

5.2.2017, 10.15 Uhr Familiengottesdienst in der Schlosskirche

Impressionen vom Festtag in Bildern

von Meli Hunsmann

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Predigt über die Person des Mose nach dem Anspiel "120. Geburtstag" / Hebr. 11,27f / Pfarrer Friedhelm Bühner

 

 

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

Geburtstag mit 120 Jahren und immer noch fit, 

das war Mose!

Alles andere als selbstverständlich!

Und kein bisschen dement.

Der älteste Mensch jüngerer Zeit wurde 122 Jahre alt 

(Fränzösin Jeanne Calment)

 

Und das bei Moses Leben: 

 

    > Anknüpfung Kinder ... Funkmikro:

    Was wisst ihr denn schon aus dem Leben von Mose?

    > Statements ...

 

 

Als Findelkind in Ägypten

gerade noch dem Tod entronnen, 

dann wie von Wunderhand gelenkt … zum Prinzen des Pharao

aufgestiegen (mit Erziehung, Schule, Bildung) in eine Höhe

gekommen, wo man ganz leicht vergisst, woher man kommt:

    - Seine Herkunft und Kultur.

    - Das Leid des eigenen Volkes. 

    - Den Gott der Väter. 

 

Aber Mose weiß darum, 

er kann nur nicht raus aus seiner Haut. 

Er muss erst einmal bleiben wo er ist. 

Bis - ja bis er sich vergisst - und etwas macht, 

was ihm danach bestimmt Leid getan hat: 

Er tötet aus Wut (und Mitgefühl für einen Sklaven)

einen ägpytischen Aufseher. 

 

Da muss er fließen, 

um sein Leben rennen. 

Und er flieht über die Grenze nach Median, 

dorthin wo er weiß, dass noch Verwandte leben. 

Er wird ein Flüchtling!

Hat Angst um sein Leben!

So tief … ist er abgestürzt, dass er Schafe hüten muss, 

sich als Hilfsarbeiter bei einem Onkel durchschlagen. 

 

Aber … er lebt. 

Und er lernt dort seine Frau kennen und sie heiraten, 

bekommen Kinder. 

 

Später wird er sagen: „Es war Gott selbst, 

der mich durchgetragen hat“. 

 

Aber es gehen viele Jahre ins Land. 

Mose muss Geduld lernen. 

Da ist er schon fast 80. 

Und doch … hat Mose keinen Tag lang daran gezweifelt, 

dass dieser Gott alles in seiner Hand hat, 

dass es sich lohnt auf ihn zu warten. 

 

Nur, ob er es noch erleben würde, 

wie das Volk Israel aus Ägypten befreit wird? ( - ) 

 

Wie geht es Dir? ( - ) 

Hast Du so viel Geduld wie Mose, 

hast Du schon so viel Vertrauen zu Gott 

und zu seinem Wort wie er?

 

Mose wusste: Was dieser Gott, den wir heute aus der Bibel 

kennen, einmal seinen Vorfahren (Abraham, Jakob, Isaak …) 

zugesagt hat, 

das wird er auch tun. 

Absolut sicher … 

Und er will es ihm überlassen, 

wann der Tag kommt, es tatsächlich zu tun. 

 

Das ist das Erste, was wir von Mose lernen können: 

Dem heiligen Gott zu misstrauen … ist dumm. 

Denn er hört … und sieht unsere Not, 

auch die Not der vielen Menschen weltweit, 

die heute zu ihm rufen. 

Er durchschaut die Bösewichte und Strippenzieher 

in dieser Welt, die nur darauf aus sind, 

Menschen auszubeuten und kaputt zu machen. 

Und er hört das Gebet derer, 

die sich auf ihn verlassen.

 

Nur, … behält er sich das Recht vor, 

in unser Leben dann einzugreifen, 

wenn er es für richtig hält

(denn er ist ein heiliger Gott)!

 

Mose war das klar … er wusste, Gott ist heilig 

und treu. Absolut. 

Auch wenn ich nichts davon spüre. 

 

Aber dann … kommt dieser Gott!

 

Und es kann sein, 

er kommt so, wie es mir eigentlich gar nicht passt: 

Nämlich so, dass er mich beruft, 

d. h. dass er eine Aufgabe für mich hat,

die mir entweder nicht gefällt oder

für die ich mich ganz ungeeignet fühle. 

 

Bei Mose war das so: 

Er war schon fast 80 Jahre alt

und wollte es so langsam auslaufen lassen. 

Außerdem hatte er Kinder (vielleicht sogar Enkel und Urenkel), 

die brauchten ihn doch!

 

Aber was kommt: 

Der heilige Gott meldet sich plötzlich wieder ganz deutlich

und er will allen Ernstes, dass der alte Mose

noch einmal aufbricht … nach Ägypten, 

gerade dorthin, wo es sehr gefährlich war!

Und wo man womöglich sportlich sein musste, 

wenn der Pharao einem hinterher jagte!?

 

Er, Mose, aber spürt: Wenn Gott beruft … und sendet,

dann ist das ein Glaubens-Test!

Dann will Gott wissen, 

ob Du wirklich glaubst 

(oder ob Du nur so tust)?!                                                                                                                                                                   

 

Und wenn Du dann sagst: 

„Ach, lieber Gott, ich kann doch nicht …!“ und 

hast alle möglichen Ausreden, 

dann merkt Gott natürlich sofort: 

„Also, wirklich vertrauen tut der mir nicht!“

„Sonst wüsste er, dass ich ihm doch beistehen 

und helfen werde! Er muss doch nicht allein gehen!“

 

Das ist das Zweite, 

was ich bei Mose so bewundere: 

Er lässt sich von Gott berufen und schicken!

Und weiß, wer ihm gehorcht (wenn auch mit Knieschlottern), 

der wird überrascht sein, 

was für große Dinge er mit diesem Gott noch erlebt. 

 

Das gilt gerade auch für Älteren unter uns: 

Darf Gott Dich darauf ansprechen, 

welche Aufgabe er vielleicht gerade für Dich 

in seiner Gemeinde hat?

So wie er andere vor Dir … in bestimmte Aufgaben berufen hat, 

so will Gott auch heute handeln!

Lässt Du Dich berufen? 

 

Und dann kommt es bei Mose eben doch zu dem, 

was wir lieber im Voraus schwarz auf weiß haben würden: 

Dass der Gott der Bibel nicht nur Menschen beruft mit 

(manchmal) schwierigen Aufgaben, 

sondern, dass er wirklich mit kommt!

 

Als Mose mit 80 Jahren von Gott berufen wird, 

da fragt er zurück: „Wer bin ich?“

„Wer … bin ich (schon)?“

Ein Findelkind … ein Mörder … ein Flüchtling … eine Hilfskraft

in der Wüste, ein Mensch mit einer gebrochenen Biografie.

„Ich kenne doch mein Volk in Ägypten kaum noch!“

 

Ja, das stimmt. 

 

Aber: Gott braucht jetzt genau diesen Mose. 

Er braucht den, der die Wüste kennt, 

der den Palast kennt. 

Genau ihn. 

 

Und da sind die langen Zeiten der Einsamkeit

plötzlich wertvoll und wichtig für das, 

was Gott mit Mose vorhat. 

 

Aber - das weiß Mose -, 

das allein …, auch der beste Wille 

und die eigene Kraft, 

die werden jetzt nicht reichen. 

 

Viel wichtiger … als alle seine Erfahrung und Bildung, 

ist jetzt, dass Gott ihm zusagt: „Ich will mit dir sein!“

„Ich werde der sein, der dir vorangeht!“

 

Und das traut der alte Mose (mit seinen 80 Jahren)

dem Gott seiner Väter immer noch zu. 

Er ist richtig neugierig darauf, 

wie Gott das machen wird. 

 

Er wollte damit rechnen, 

dass nicht er, sondern wie Gott … durch ihn … handeln wird. 

 

Traust Du das Gott auch (noch) zu?

Ob Du jung bist oder schon älter?

 

Im Hebräerbrief der Bibel wird Moses Glaube so beschrieben: 

„Durch den Glauben verließ Mose Ägypten 

und fürchtete nicht den Zorn des Pharao, 

denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn …

Durch den Glauben gingen die Israeliten durchs Rote Meer

wie über trockenes Land …“ (11,27ff)

 

Die Person des Mose lädt uns dazu ein, 

dass wir uns darauf einstellen, 

dass Gott auch uns … (vielleicht gerade Dich!) senden will. 

 

Und er ist so lebendig und mächtig wie eh und je. 

Der heilige Gott, den heute so viele vergessen haben.

Der Gott, der beruft und sendet - und - mitkommt. 

Die Wege ebnet, die schwierig sind. 

Aber Gott ist nichts unmöglich!

 

Vertraust Du Dich ihm an?

Wie Mose?!

 

Bist Du bereit aufzustehen und mit ihm gehen, 

wenn er ruft?

 

Ob es dann auch 120 Jahre werden bei Dir, 

das weiß ich nicht: 

Aber dann wirst Du ein gesegneter Mensch sein!

Ein Mensch „nach dem Herzen Gottes“. 

Amen

 


 

Am 5. Februar 2017 findet wieder das legendäre Schwanner “Schlachtfest” mit Angeboten für die ganze Familie statt

Die Evangelische Kirchengemeinde Schwann-Dennach veranstaltet am Sonntag, den 5. Februar 2017, im Gemeindehaus bei der Schlosskirche in Schwann wieder ihr traditionelles und beliebtes „Schlachtfest“. Zunächst wird um 10.15 Uhr zu einem Familiengottesdienst für Jung und Alt eingeladen.

Im Gemeindehaus wird danach – ab ca. 11.15 Uhr – viel geboten: Zahlreiche engagierte, fleißige Gemeindeglieder sind wieder im Einsatz, um den aus nah und fern kommenden Besuchern neben bekannt guten Speisen und Getränken einen angenehmen Aufenthalt bieten zu können. Fleisch und Wurst stammen aus unserer Region. Auch Pommes wird es wieder geben. Ab 12.00 Uhr bietet ein Mitarbeiterteam des Kindergottesdienstes ein buntes Kinderprogramm rund um das Gemeindehaus an. Der Erlös des „Schlachtfestes“  kommt je zur Hälfte dem „Förderkreis für die Kinder- und Jugendarbeit“ sowie der allgemeinen Gemeindearbeit zugute. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Sie sind herzlich eingeladen!

P.S.: Falls Sie mithelfen wollen beim Fest oder einen Kuchen spenden, hier können Sie uns erreichen: T. 2505, E. pfarramtschwannelkwde




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Mittwoch, 20.06.2018
19:00 Uhr:
Teenkreis 13+ im GH Schwann
Donnerstag, 21.06.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Asylarbeit in Straubenhardt (Gustav Bott, Netzwerk Asyl)
18:30 Uhr:
Biblellesen und Austausch für Jugendliche im GH Schwann
19:00 Uhr:
Jugendkreis 16+ im GH Schwann
Freitag, 22.06.2018
17:00 Uhr:
Bubenjungschar 6-12 Jahre im GH Schwann
18:15 Uhr:
Mädchenjungschar 8-13 Jahre im GH Schwann (Gewusst wie)
Sonntag, 24.06.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer M.Gerlach)