2017-01-15

Predigt über 2. Mose 33,12-23 / Pfarrer Friedhelm Bühner

Wir hören Gottes Wort für diesen Sonntag aus 2. Mose 33, die 

Verse 12(17)-23:

„12 Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: 

Führe das Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit 

mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit 

Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden. 13 Hab 

ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen 

Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen 

finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist. 14 Er sprach: 

Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten. 

15 Mose aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, 

so führe uns nicht von hier hinauf. 16 Denn woran soll erkannt 

werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden 

haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und 

dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden 

sind? 17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt 

hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, 

und ich kenne dich mit Namen. 18 Und Mose sprach: 

Lass mich deine Herrlichkeit sehen! 19 Und er sprach: Ich will vor 

deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen 

und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, 

dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme 

ich mich. 

20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; 

denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 21 Und der HERR sprach 

weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 

22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Fels-

kluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen 

bin. 23 Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir 

her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.“

 

 

Liebe Gemeinde, liebe Konfirmanden,

der große Gottesmann Mose ist unsicher geworden. 

Es geht ihm wie uns. 

Die Zukunft liegt vor ihm. 

Und sie macht ihm Sorgen. 

So, wie die Zukunft uns Sorgen machen kann.

 

(I. Die unsichere Zukunft bei Mose und bei uns)

Dieser Mose hat schon unglaubliche Gotteserfahrungen hinter sich: 

    - Die Bewahrung bei der Geburt, 

    - seine Berufung in einer direkten Gottesbegegnung 

        (am brennenden Dornbusch)

    - er darf, begleitet von Gottes starker Hand, das Volk aus 

        Ägypten führen, aus der Sklaverei in die Freiheit, dann

    - der Durchzug durch das Schilfmeer, 

    - Gott gibt ihm die 10 Gebote auf dem Berg Sinai. 

Aber das alles reicht ihm nicht, 

das alles bringt ihm nicht die nötige Zuversicht und Gelassenheit 

auf dem Weg in die Zukunft. 

Er ist unsicher, weiß nicht, wie es weitergehen soll, 

kämpft mit sicher selber … zwischen Vertrauen und Verzagtheit. 

 

Mit welchen Gefühlen und Gedanken gehen wir der Zukunft entgegen?

 

Die Zukunftsforscher zeigen uns Trends auf. 

Die guten Trends werden meistens besser und toller 

beschrieben als die schlechten. 

Damit sichern die Trendforscher unseren Optimismus 

und unser Zutrauen zu ihnen. 

 

An den meisten Menschen aber gehen die großen nationalen 

und globalen Trends vorbei. 

Wir merken das in unserer Zeit ziemlich deutlich. 

Viele fühlen sich „abgehängt“ von der großen Politik, 

die Welt ist so kompliziert und unübersichtlich geworden, 

da steht das Grundvertrauen schnell auf der Kippe …

(denken wir an Europa, die TITIP-Verhandlungen,
die Wahl Donald Trumps …) 

 

Wir Leute wollen für ihren Alltag Konkretes wissen: 

    - Ob ich auch in Zukunft noch sicher leben kann, 

    - ob der Arzt meiner Frau wirklich helfen kann,

die Älteren:

    - ob die Rente reicht,

    - ob ich die letzten Jahre meines Lebens daheim oder in 

        einem Heim zubringen werde, z. B., oder …

und als Christ:

    - ob auch meine Kinder noch … zu Jesus finden werden, 

    - ob ich meinen Enkeln nicht etwas weitergeben kann von dem, 

        was ich selber mit Gott erlebe, 

        ihnen Mut machen kann in eine kirchliche Jugendgruppe 

        zu gehen (Teenkreis, Jugendkreis …),

        damit sie lernen, ihr Leben auf ewige Werte zu setzen,     

        sich auf Gott zu verlassen und dann 

        hoffnungsvoll zu leben.

        Anstatt ständig mit Blick aufs Handy (Smart Phone)

        durch die Welt zu laufen …

 

Wer hat es da leichter: Mose oder wir? 

 

Mose steht nicht für sich allein. 

Er ist mit seinem Volk verbunden. 

Und das war nicht pflegeleicht, wie wir wissen. 

Es war ein schwieriges Volk. 

Die Bibel zeigt das schonungslos. 

Man hat den Eindruck, dass die Berufung zum Volk Gottes 

dieses Volk erst recht schwierig gemacht hat, 

schwieriger als andere Völker. 

Damit muss Mose … fertig werden, 

wenn er mit diesem Volk in die Zukunft gehen will, 

wie Gott es von ihm erwartet.

 

Unsere Zukunftsprobleme sind eher anders …

und dann auch wieder nicht: 

Wir können heute nicht mehr einfach aus den Traditionen 

leben, die das Leben früher bestimmt haben

und den Leuten ein Stück Orientierung gegeben haben. 

Man sieht‘s an den Sachen, die wir kaufen 

(und wo wir sie kaufen: ob im Laden oder im Internet), 

an den Berufen, die die Kinder erlernen und ausüben, 

an den Medien, die sie und uns informieren und … 

die uns die Zeit vertreiben (oder rauben).  

 

Die großen Möglichkeiten … und neuen Freiheiten 

bringen Stolz … und Unsicherheit. 

 

Und wir sehen, dass nicht alles so weitergehen kann, 

wie es bisher gegangen ist: 

Alte Werte sind nicht einfach wertvoll weil sie alt sind. 

Und Neues ist nicht schon deshalb gut, weil es neu ist …

 

Da ist eine gesunde Portion Misstrauen absolut nötig. 

Aber mit Misstrauen (und Grübeln) 

kann man die Zukunft nicht gewinnen. 

 

Gerade ihr Jugendlichen, ihr Konfis und junge Erwachsene

braucht eine gute Grundstimmung, Optimismus …

und noch wichtiger als das: 

eine Messlatte, an der ihr euch ausrichten könnt,

die auch wirklich was taugt!

 

Wie soll die aussehen?

 

(II. Der Weg in die Zukunft: beten wie und mit Mose)

Machen wir uns zusammen mit Mose auf den Weg. 

Der sitzt ja nicht in einem festen Haus 

und lässt vor lauter Trübsinn den Kopf hängen, 

sondern ist unterwegs. 

Er sorgt dafür, 

    - dass das Zelt der Gottesbegegnung (die sogenannte

        „Stiftshütte“) nach jeder Etappe neu aufgebaut wird, 

    - dass die Bundeslade mit den Tafeln der Zehn Gebote dem 

        wandernden Volk vorangetragen wird, 

    - dass die Opfer nicht vergessen werden. 

 

Er hält die Dinge hoch, 

die wichtig sind, dass wir Gott nicht vergessen, 

den Gottesdienstbesuch (könnte man heute sagen), 

das Engagement in der Gemeinde, 

das Bibellesen

(„denn was man nicht regelmäßig tut, 

das tut man bald gar nicht mehr“).

 

Zu sehen, wie Mose mit Gott auf dem Weg ist, 

das kann auch uns helfen. 

Wir können von ihm einiges lernen, 

wenn wir selber unsicher sind 

und hin und her überlegen, wie wir was angehen sollen. 

Männer und Frauen gleichermaßen, 

alle, die wissen, dass jede Aufgabe im Leben 

immer auch eine Aufgabenstellung von Gott beinhaltet, 

eine Platzanweisung …, die uns heraus fordern soll

und voran bringen!

 

Unsicherheit ist da …. ganz oft dabei. 

So wie bei Mose … 

und manchmal sogar der Zweifel:

Was soll ich tun?

Bin ich richtig? 

Und was ist, wenn … (alte Erfahrungen steigen in uns auf)?

 

Aber es muss niemand … auf seiner Unsicherheit sitzen bleiben. 

Mose bringt … seinen ganzen Gedankensalat zu Gott. 

Er spricht mit ihm …, fordert ihn regelrecht heraus,

lässt Gott seine ganze Unsicherheit spüren und wissen! 

Der große Mose, liebe Gemeinde, … 

macht sein kleines Herz auf!

 

Sollten wir das nicht auch tun?

Du und ich?

 

Das Herz aufmachen, 

meine unsichere Verfasstheit, die ich bisher ganz allein

mit mir ausgemacht habe, nicht länger überdecken, 

manche durch Ablenkung,

andere vielleicht durch Zudröhnen …, 

sondern die Füße zu Gott hin bewegen …, 

den Mund aufzumachen … und beten!

 

Dieser Mose hat das Gespräch mit Gott

immer wieder gesucht!

Und das ist für mich das eigentliche Vorbild!

 

Schauen wir dann genauer hin, 

was Mose eigentlich sagt, 

dann ist da kein Plan zu erkennen. 

Es sieht fast so aus, 

als ob er einfach so aus sich heraus redet

(wie mit einem guten Freund, vor dem er sich nicht 

verstecken muss). 

 

Ist das nicht auch der Punkt für uns?

Dass wir erst gar nicht damit anfangen sollen

uns alles Wort für Wort zurecht zu legen, 

was wir eigentlich sagen wollen, zu Gott, 

sondern einfach den „Sack“ mit all den offenen Anliegen

auskippen vor Gott, 

es sagen, wie es uns danach ist!?

 

Gott wird schon wissen wie er dran ist. 

Genau so … würden wir Gott beim Wort nehmen!

 

Mose geht diesen Weg!

Es ist der Weg, den wir alle mitgehen können, 

wenn wir nur wollen!

 

 

(III. Gott geht unsere Lebenswege mit. So macht er 

Mut zum Glauben, zum Leben, zur Zukunft)

 

Und wie reagiert Gott? 

Er geht mit! 

 

Das ist es, was wir im ganzen Alten Testament 

immer wieder erleben: Gott geht mit seinen Leuten, 

er hört sie, er hilft ihnen, 

er bewahrt sie, 

wenn sie bereit sind, sich von ihm führen zu lassen, 

ganz nah an ihm zu bleiben. 

 

Da unterscheidet sich unser Gott, 

ich meine der Gott der Bibel

total von den Göttern der anderen Religionen!

 

Der Gott der Bibel ist ein mitgehender Gott, 

kein auf bestimmte Orte festgelegter. 

Er hat Plätze (Kirchen), an denen wir ihm besonders

begegnen können und sollen … aber er ist nicht auf 

einen bestimmten Platz fixiert. 

Auch wenn ich in ein fremdes Land reise, 

in dem er keine sichtbaren Orte der Begegnung hat, 

ist er da … ich brauche dort keine andere Gottheit.

 

Unser Gott, liebe Gemeinde, liebe Konfis,
will mit uns durchs Leben gehen, 

wenn wir bereit sind, 

ihm zu begegnen … und uns von ihm führen zu lassen, 

an die Hand nehmen zu lassen, 

ganz konkret … jeden Tag neu. 

 

Schon allein deshalb ist die Behauptung falsch, 

alle Religionen meinten doch irgendwie das Gleiche. 

 

Nein, der Gott der Bibel ist anders!

Er ist real, universal … und doch ganz nah!

Er bleibt bei uns … und geht mit durch Dick und Dünn, 

durchs ganze Leben … in die Zukunft hinein. 

Wenn wir nach ihm fragen, 

nach seinem Willen, 

wenn wir uns ganz … bei ihm fest machen!

 

Diese Glaubensgewissheit, 

die können wir an der Seite Moses lernen!

Und diese Glaubensgewissheit (die durch so viele Zusagen der

Bibel abgedeckt ist), will auch Dich und mich in die Zukunft führen. 

 

Vielleicht ist es Dir beim Verlesen des Predigttextes aufgefallen: 

Nicht nur Mose macht immer wieder neue Anläufe beim Beten, 

auch Gott … geht immer wieder neu auf Mose zu

und wirbt … um sein Vertrauen!

 

Der Gott, der unser Leben begleitet, 

wirbt um unser Vertrauen. 

 

Das häufigste Wort aus dem Mund Gottes in diesem Bibelwort heute 

ist das Wort »Gnade«. 

 

Das ist die Beziehung, die Gott zu uns aufbaut, 

seine wichtigste Eigenschaft: 

Gott will auch mir und Dir „gnädig“ sein. 

Alles andere, was sich Menschen über Gott ausdenken können, 

ist im Vergleich dazu völlig unwichtig.  

Für uns wichtig ist allein diese Beziehung zu uns: die Gnade. 

Wer Gottes Gnade erfährt … und annimmt, 

der lebt aus ihr 

und lebt auf. 

 

Ein Beispiel: Unser Beten. 

Wir können wirklich sicher sein, dass Gott alle unsere Gebete hört.

 Absolut. 

Aber er erfüllt nicht alles, worum wir beten. 

 

Er bewahrt uns vor den Wünschen, 

mit denen wir uns 

oder Gottes Plan schaden würden. 

 

Mose will Gott ins Angesicht schauen. 

Irgendwie verständlich. 

Er denkt wahrscheinlich: 

Dann kann ich’s riskieren, dieses störrische

Volk wirklich ins Land Kanaan zu führen. 

 

Endlich einmal ganz genau wissen, wer Gott ist …

Eine letzte Versicherung kriegen …

 

Aber wer Gott so sieht, ver-geht!

 

Gott sehen – von Angesicht zu Angesicht: das ist unser Ende! 

Zu heiß! 

Zu groß ist der Unterschied zwischen Gott und Menschen!

Zu unheilig (zu sündig) sind wir, 

als dass wir einfach so vor Gott stehen könnten …

ohne zu verbrennen. 

 

Und davor muss Mose bewahrt werden. 

Gott bewahrt ihn davor 

und macht so seine Gnade stark und eindrücklich. 

Er stellt Mose in eine Felsspalte wie in einen Unterstand. 

 

Zorn und Sturm, Gewitter, Blitz und Donner behält er für sich. 

Ein kleines Lüftchen, ein Luftzug ist alles, 

was Mose von Gott mitbekommt, 

wenn er an ihm vorübergeht. 

Aber das reicht …, das ist seine Gnade. 

 

So macht Gott Mut zum Leben und Mut zur Zukunft. 

Gott weiß besser, 

was für uns gut ist, 

als wir es wissen können.

 

(IV. „Den Sinn des Bösen in unserem eigenen Leben kennt Gott“)

Den Satz sollten sich die Menschen zu Herzen nehmen, 

denen Böses widerfährt, das sie nicht ändern können. 

 

»Gott weiß besser, was für uns gut ist, 

als wir es wissen können.« 

Auch das Böse in unserem Leben ist nicht ohne Sinn. 

Da geht es jetzt nicht um das Böse in der Welt, 

in der Politik, der Wirtschaft, der Kultur. 

In diesen Bereichen kann und muss man sich 

nach Kräften engagieren um Dinge zu verbessern …

 

Aber beim Misserfolg in der Schule 

oder im Beruf ist das oft anders, 

oder bei einer schlechten Diagnose des Arztes. 

 

Wer mit Mose Glauben gelernt hat

und von Gnade gehört hat, 

sie immer wieder dankbar annimmt und aus ihr lebt, 

der weiß auch,

dass wir den Sinn des Bösen im eigenen Leben 

nicht von Jetzt auf Nachher erkennen. 

Aber Gott wird uns den Sinn schon einmal zeigen!

Das werden wir sehen!

 

Deshalb lohnt es sich, 

diese Frage so lange Gott zu überlassen …

und positiv gestimmt in die Zukunft zu schauen, 

mit Gott in die Zukunft zu gehen!

 

(V. Gott in Jesus Christus zu sehen – das lässt Dich 

zu einer zukunftsfesten Persönlichkeit werden)

Bei Mose war es so, dass er - hinter Gott hergehend - 

in die Zukunft mit seinem Volk aufgebrochen ist. 

 

Aber dann - 1400 Jahre später - dann »toppt« Gott seine Gnade

noch ein letztes Mal,  

er dreht sich um und zeigt doch noch sein Angesicht. 

Nicht dem Mose. Aber uns:

Der Mann am Kreuz, Jesus, er ist das wahre Angesicht Gottes. 

Gottessohn und Menschensohn. 

Er teilt nicht nur unser Leben, 

sondern auch unser Sterben. 

Er spricht nicht nur von Gnade, 

sondern in ihm erscheint Gottes Gnade in Person: 

„Die heilsame Gnade Gottes ist erschienen allen Menschen ... „ (Tit 2,11)

und Sue macht zu Gottes Kindern alle, 

die im Anblick des sterbenden Jesus am Kreuz 

ihre Schuld bekennen …, Gottes Gnade annehmen. 

 

Mit dem Angesicht des Gekreuzigten vor Augen, 

kann ich und Du entlastet und frei, 

mit echter Zuversicht den Weg in die Zukunft antreten. 

 

Kluge Köpfe unserer Tage sagen, 

dass die Zukunftsentscheidungen 

immer weniger im Kopf getroffen werden

(Stichwort „postfaktisch“ - Wort des Jahres 2016), 

sondern zunehmend aus dem Bauch heraus. 

Da ist etwas dran. 

 

Denn 

- wer kann schon alle Informationen aufnehmen und verarbeiten, 

    die heute via Internet in Sekundenschnelle auf unsere 

    Bildschirme kommen? 

- wer will sich überhaupt durch alle Fernsehprogramm zappen, 

    die heute in unsere Wohnzimmer kommen

    und alle News-Foren ständig verfolgen?

Man muss sich dem allem aussetzen 

und sich damit beschäftigen. 

Ja, ganz bestimmt. 

Aber doch nur, soweit es uns wirklich möglich ist. 

 

Letztlich entscheidet oft nicht der Kopf, 

sondern die Persönlichkeit. 

 

Zuletzt sind wir wie so oft in unserer Grundhaltung gefordert, 

    - ob wir Angst haben oder Gottvertrauen, 

    - ob es uns die Sprache verschlägt oder ob wir mit Gott reden 

        darüber, im Gebet und Bibellesen an seiner Seite bleiben

        und wenn es auch nur ein völlig zusammenhangsloses

        Gebet mitten in einer unruhigen Nacht ist ...

Letztlich entscheidet unsere Grundhaltung, 

    - ob wir unsere Lebenswege immer wieder bewusst und ver- 

        trauensvoll mit Gott in die Zukunft gehen oder ob wir 

        unbeweglich bei uns und den eigenen Problemen stehen 

        bleiben, 

    - ob wir ins Leere starren oder im Angesicht des Gekreuzigten 

        die Hoffnungsspuren der Auferstehung erkennen.

 

Gott wirbt um unseren Glauben. Bis heute. 

Deshalb kann die Zukunft ihren Schrecken verlieren, 

können gläubige Menschen getrost leben. 

Aus Gottes Gnade leben und wissen: 

Diese Gnade wird sie nie verlassen. 

Amen

 




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Sonntag, 24.06.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer M.Gerlach)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer M.Gerlach)
Dienstag, 26.06.2018
17:45 Uhr:
Jungschar für alle Jungen und Mädchen im GH in Dennach
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Mittwoch, 27.06.2018
19:00 Uhr:
Teenkreis 13+ im GH Schwann
Donnerstag, 28.06.2018
18:30 Uhr:
Biblellesen und Austausch für Jugendliche im GH Schwann