Familiengottesdienst am Erntedankfest mit Gemeindefest und Tag der offenen Tür

25.9.2016 Schlosskirche und Gemeindehaus Schwann

Impressionen von einem schönen Erntedankfest mit Wiedereröffnung des renovierten Gemeindehauses

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Predigt über Hebr 13,15f und Anspiel des Kindergartens / Pfarrer Friedhelm Bühner

Liebe Kinder, liebe Eltern …,

heute geht es ums Danke sagen ... es ist ja auch ERNTEDANKFEST!

> Apfel in die Hand nehmen!
> … Nun riecht mal dran!
Mhm … Riecht er nicht ganz toll?

Also, der riecht super lecker,
da würde ich am liebsten gleich reinbeißen!

 

Da ist nichts Zufall daran: 

Dass wir den Apfel überhaupt haben, 

dass wir daran riechen und staunen können!

 

Dass alles gepasst hat, 

dass er so schön geworden ist: 

genügend Sonne, aber auch Regen,

ein bisschen Wind, aber kein Sturm oder Hagel. 

 

„Guter Gott wir danken dir …

Für alles, das du uns geschenkt hast, 

damit wir jeden Tag satt werden.“

Habt ihr Kinder uns heute erzählt. 

 

Dass wir heute z. B. dieses Obst in den Händen halten können, 

da können wir ganz oft einfach nur „Danke!“ sagen …

Danke für Sonne, Regen, Wind und Bienen
    (die haben nämlich die Blüte bestäubt)
Danke, dass Hagel, Frost und Ungeziefer (Würmer)
     ihn nicht alles kaputt gemacht haben, 
Danke denen, die die Bäume gepflanzt haben,
     veredelt, beschnitten, gedüngt, bewässert ... und
      die die Früchte schließlich gepflückt, verpackt, transportiert und
      verkauft haben!
Danke, dass wir daran riechen können …
      und sie uns schmecken,
      so dass wir gar nicht satt werden davon
      Ich z. B. könnte den halben Tag lang auf einem Zwetschgenbaum
      sitzen und einfach essen, essen, essen …
      So schmecken mir diese süßen Früchte …

 

Und wer bitte schön sorgt dafür,
dass es uns so gut geht?
Wer sorgt für Regen, Sonne und Wind?

Wer hat die Bienen geschaffen …?

Es ist und bleibt Gott! -
Deshalb sollten wir ihm am meisten Danke sagen,
„Danke Gott, dass Du den Apfel (diese Birne / Zwetschge) hast
wachsen und reifen lassen!“

Jedes Mal, wenn wir in so eine Frucht reinbeißen (demonstrieren!)

können wir sagen: „Danke, Gott!“

 

Es hat einmal ein großer Mann gesagt: „Ach was,
auch ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein ...“ 


Aber wisst ihr, was dann passiert ist:
Es hat ein ganzes Jahr lang so viel Regen
und sogar Hagel gegeben, dass fast alles kaputt war 

und die Menschen hatten nur wenig zu essen. 

 

Deshalb erinnern mich alle diese Früchte, 

aber auch das Gemüse, das Getreide, ja sogar die Nudeln

oder das … NUTELLA an Gott!


Dass ich ihm jeden Tag Danke sagen will,
für alles, was er mir gibt …

und das ist ja viel mehr als Essen und Trinken,
mein ganzes Leben, dass ich gesund sein darf,
dass er Jesus auf diese Erde gesandt hat 

und ich bei ihm noch viel mehr als schöne Äpfel 

bekommen kann …

 

        * * *

 

> Apfelstücke für KiGa - Kinder zum Probieren … 

 

Liebe Eltern, liebe Kinder, 

Erntedank, das hat mit uns zu tun! 

Ganz persönlich und ganz praktisch. 

 

In einer Zeit, 

in der es in Deutschland Ernten im Überfluss gibt, 

wo die Bäume voll hängen und vieles verfault, 

wo Wiesen und Felder als Bio-Masse betrachtet werden, 

wo die Mülleimer (nicht nur) in der Schule 

mit ganzen Broten und viel drauf gefüllt sind
(einfach weggeschmissen …), 

da fragt kaum einer, was eigentlich wäre,

wenn dieser Reichtum einmal aufhört, 

die Nahrungsmittelkette zusammen brechen würde!?

Wenn wir z. B. zu Flüchtlingen würden!?

 

Die Dinge auf (und vor) dem Erntedankaltar hier in der Kirche, 

sie erinnern uns wieder einmal daran: 

    - Wir haben so viel geschenkt bekommen,
        was wir uns nicht selbst verdanken.

    - Wir haben 1000 Gründe, Gott dafür zu loben! Und

    - wir haben 1000 Möglichkeiten, anderen davon weiter zu geben, 

        mit Herzen, Mund und Händen. 

Die Frage ist nur, ob wir das auch wollen!

 

In der Bibel gibt es einen engen Zusammenhang zwischen 

Lob - und Dank, 

zwischen der Grundhaltung von Dankbarkeit im Leben
und dem Lob an meinen Schöpfer und Erlöser:

„So lasst uns nun durch Gott allezeit das Lobopfer darbringen, 

das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.. 

Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.

Denn solche Opfer gefallen Gott.“ (Hebr 13,15f)

 

So lautet eines der großen Bibelworte für diesen Festtag
aus Hebräer 13, Vers 15f. 

„So lasst uns nun durch Gott allezeit das Lobopfer darbringen, 

das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.. 

Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.

Denn solche Opfer gefallen Gott.“ (Hebr 13,15f)

 

Darf ich Sie einmal fragen:

Sind Sie schon so ein dankbarer Mensch?

Geben Sie gerne weiter an andere?

Bringt Sie die Fülle der guten Dinge, 

die Sie jeden Tag genießen können, schon dazu, 

Gottes Namen damit in Beziehung zu setzen, 

ihn zu loben und ihm zu danken?

 

Ich weiß: Sie alle müssen viel schaffen und rackern 

für die Genüsse des Lebens … 

Und gerade die Menschen hier im Schwobaländle sind

für ihren Fleiß weltbekannt - bestimmt nicht zu Unrecht!

Wir stehen dazu!

Bei uns sagt man mit Stolz: Von nix kommt nix. 

Nur - sich Regen bringt Segen.

 

Also, was soll dann Ernte-Dank??? - Könnte man fragen!

Wofür denn danken? - Das ist heute für viele Menschen, 

die stolz sind auf ihr Können und ihr Tun, 

die Frage!

 

Und: Wem soll ich denn danken? - Das beantwortet 

sich fast schon von selbst: „Na, mir vor allem 

und vielleicht noch meiner Familie …“

Dem Glück? Dem Zufall? Dem Wetter?

 

Aber entscheidend ist doch - wir haben es in der Schriftlesung

„vom reichen Kornbauern“ … gehört, 

liebe Gemeinde, 

dass wir es nie alleine sind, 

die für den Ertrag unseres Lebens als Ganzes stehen, 

auch nicht mein liebe Familie oder meinen besten Freunde …   

Die sind wichtig, keine Frage. 

 

Aber wenn ich denke, es reicht, 

denen allen und mir „Danke“ zu sagen, 

dann habe ich den wichtigsten vergessen: 

Nämlich Gott, dem ich Lob und Dank schuldig bin. 

Für alles … ausnahmslos!             

 

Der Apostel Paulus hat es einmal als Zeichen unseres sündigen 

Wesens bezeichnet, als Zeichen dafür, dass wir uns 

von Gott getrennt haben (Römer 1), 

wenn wir GOTT nicht danken … 

auch wenn wir sonst vielleicht allen möglichen Leuten danken. 

 

Denn im Dank - für mein Leben - 

für seine Hilfe im Guten wie im Schweren -, 

drückt sich nämlich aus, 

wer Gott wirklich für mich ist, 

was er mir bedeutet. 

Ob er für mich ein Lückenbüßer ist, ein Notnagel … oder

der Mittelpunkt in allem.

 

Heute denken viele, dass es auch ohne Gott geht. 

Und folglich danken sie ihm auch nicht …

Aber mit der Zeit werden Sie sehen, 

dass das eine Täuschung ist. 

Eine Täuschung, die zuletzt zur Enttäuschung wird!

Es sei denn, sei entdecken Gottes Güte doch noch

und laden ihn ein in ihr Leben. 


Wer sein Leben ohne das Lob Gottes 

und den Dank an ihn lebt, 

der lebt in einem Kartenhaus, 

das schön anzusehen ist, 

aber wir alle wissen: Es ist sehr instabil, 

ein kleiner Wind reicht und es fällt in sich zusammen. 

 

In einem solchen Kartenhaus,

wo Gott nicht gelobt und gedankt wird, 

da macht selbst Geld und Besitz

selbst ein hoher gesellschaftlicher Status

nicht glücklich (weil ich selbst immer im Mittelpunkt

stehe, immer um mich kreise, aber … ich bin und bleibe

ein unruhiger Mensch … unbefriedigt in der Seele). 

Weil der lebendige Gott außen vor ist. 

 

Umgekehrt können Menschen, die mit dem Dank an Gott

ihr Leben führen, sagen: 

Mein Glück hängt nicht am hohen Gehalt, 

auch nicht an der Gesundheit (so wertvoll ist ist), 

sie hängt an Gott, an Jesus Christus. 

Der ist für mich gestorben ist und der mich frei gemacht hat zu 

einem unegoistischen Leben …

Ich bin einfach nur dankbar für diesen Gott, 

er hat mein Leben fest gegründet, 

er ist mein Schutz-Schirm

(so wie ihr Kinder das gesungen habt: 

„der allerschönste Schirm, den es nur gibt, 

den hat unser Vater im Himmel, der uns liebt …“)

 

Er gibt mir Freude, selbst in Schwierigkeiten. 

 

Deshalb: 

Auch wenn ich genauso wie andere 

für mein Einkommen schaffen und malochen muss: 

Was ich habe, 

das ist nicht von mir allein 

und es soll folglich auch nicht für mich allein dienen!

Ich will für allen Ertrag auch meinem Schöpfer und Erlöser 

danken! 

Und indem ich anderen davon weitergebe

und es mit Lob und Dank an Dich verbinde, 

wirst Du in dieser Welt erst recht bekannt. 

 

„So lasst uns nun durch Gott allezeit das Lobopfer darbringen, 

das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.. 

Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.

Denn solche Opfer gefallen Gott.“ (Hebr 13,15f)

 

Gott loben und danken, 

das ist es, was ihm gefällt. 

Nicht nur mit Obst und Gemüse, 

sondern auch mit dem Bekenntnis zu ihm. 

Im Alltag, wo immer ich bin. 

 

Und im Weitergeben …

so wie wir heute die Erntegaben an die Gefährdetenhilfe 

in Enzklösterle weitergeben …

 

Menschen, die Gott danken, 

die Jesus danken, sind Menschen im Segen. 

 

Kommen Sie zu ihm

und leben wir mit ihm. 

Und tun sie das nicht privatisiert, 

sondern in seiner Gemeinde, 

in Gruppen und Kreisen, da wo Gott zu Dir spricht, 

dann erlebst Du es: 

Wie Gott Dich segnet … 

Amen




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Dienstag, 16.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Donnerstag, 18.10.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Paul Gerhardt (Pfarrer i.R. Herrmann Schwarze)
Freitag, 19.10.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar
Sonntag, 21.10.2018
9:15 Uhr:
Kirchweih in der Schwabentorhalle in Dennach (Pfarrer Held)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Prädikant Schäfer)
Dienstag, 23.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann