2015-05-24 Pfingstfest

Predigt über Johannes 14,23-27 / Pfarrer Friedhelm Bühner

Wir hören den Predigttext für das Pfingstfest aus Johannes 14, die 

Verse 23-27:

„Jesus antwortete und sprach zu ihm [ein Jünger (Judas)]: 

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; 

und mein Vater wird ihn lieben, 

und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 

24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. 

Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort [allein], 

sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. 

25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 

26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird 

in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, 

was ich euch gesagt habe. 

27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. 

Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. 

Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“

 

 

 

Liebe Gemeinde, 

was für einen Bezug haben Sie zu Pfingsten?

Der Atheist Berthold Brecht, 

hat es einmal auf seine ironisch-materialistische Art ausgedrückt:

    „Pfingsten, 

    da sind die Geschenke am geringsten - 

    während Ostern, Geburtstag und Weihnachten

    was einbrachten“ (1)

 

Was bringt uns Pfingsten ein?

 

Für die meisten Menschen stellt sich diese Frage so gar nicht. 

Sie erwarten von Pfingsten nichts, 

außer die Schüler und Lehrer, 

denn für die gibt es, zumindest in Baden-Württemberg und 

Bayern da immer Ferien. 

 

Kein Osterhase, 

der seine Gaben für uns im Garten versteckt, 

kein Weihnachtsmann, 

der Päckchen unter den geschmückten Christbaum legt. 

Und doch gibt es da einen, 

der uns mit Pfingsten beschenken will. 

 

Mit Geschenken, 

unermesslich und völlig außerhalb des Gewohnten.

 

Es ist der Heilige Geist, 

der die Menschen, die beginnen an Jesus zu glauben, 

beschenkt mit Liebe, mit Erinnerung und mit Frieden.

 

 

1. Der Heilige Geist schenkt Liebe

Beim alten Kirchenvater Augustin steht der Satz, 

den viele Menschen heute ganz gerne 

eins zu eins für unsere Zeit hören 

und damit doch total falsch verstehen: 

„Liebe - und tu, was du willst!“

 

Was aus Liebe geschieht, das kann doch nur gut sein!

Sagen sie: „Liebe - und tu, was du willst!“

Die Liebe als das Tor zur Freiheit!?

Dieser Satz kann so wahr - oder auch - so falsch sein!

 

Denn das, was Jesus uns hier sagt, 

klingt anders: 

„Wer mich liebt, der wird mein Wort halten ... 

Wer mich aber nicht liebt, der hält (auch) meine Worte nicht“ (V23f).

 

Spricht so der gute Hirte zu seinen Schafen, 

der liebende Vater zu seinen Kindern?

 

Gemessen an der Erziehungspraxis in vielen Familienkonstellationen

heute passt dieses Wort eher nicht. 

Ich war gestern Abend noch schnell in einem Laden 

und habe beobachtet, wie ein Vater mit seiner Tochter einkaufen war. 

Sie wusste nicht, was sie eigentlich haben wollte, 

und war dann mit allem unzufrieden, hat herum gezickt, 

ihren Vater so richtig vorgeführt vor den Leuten …

und der hat das mit sich machen lassen …
Als ich schon in Richtung Kasse unterwegs war, 

da waren die zwei immer noch zugange. 

Der Vater hat ziemlich viel mit sich machen lassen …

und wohl gedacht, das sei Liebe zum Kind!?

 

„Liebe - und tu, was du willst!?“

 

Hat das Jesus gemeint?

 

Es ist weder in der Erziehung der Kinder gut, 

wenn die Kinder immer tun und lassen können, was sie wollen

noch im Leben der Christen!

Das Tun und Lassen was man selber will, 

ist auf jeden Fall kein Ausdruck von Liebe!

 

Und was von Eltern noch so gut gemeint sein mag, 

wird den Kindern schnell zum Fluch. 

Denn die orientieren sich dann anderswo 

und nicht selten falsch, 

weil sie keine Anleitung, 

keine Richtung im Leben bekommen haben. 

 

Eltern, die also aus vermeintlicher „Liebe zum Kind“

immer klein bei geben, handeln gerade nicht aus Liebe zum Kind, 

sondern aus Selbstliebe (sie scheuen die Konfrontation).

Sie wollen einfach nur Frieden und Ruhe 

und merken viel zu spät, 

was die Folgen davon sind. 

 

Jesus sagt uns hier: 

Gott lässt euch nicht ins Leere laufen!

Er gibt seinen Kindern sein Wort an die Hand, 

damit sie seinen Willen erkennen und dann auch tun. 

„Wer mich liebt, der wird mein Wort halten“, 

der wird nach diesem  Wort sein Leben ausrichten, 

heißt das für uns heute übersetzt. 

 

Aber können Sie dem so zustimmen, 

dass hier Liebe und Gehorsam so eng zusammen gehören?

Bedeutet Gehorsam nicht Furcht und Zwang (anstatt Liebe)?

 

Natürlich gibt’s diese Art von Gehorsam auch. 

Aber Jesus meint gerade nicht einen Gehorsam aus Druck und Zwang.

In der Bibel wird alles, was durch Furcht und Zwang

aus einem Menschen heraus gepresst wird, 

immer „tote Werke“ - und die sind vor Gott wertlos. 

 

Aber wer genau hinschaut, stellt fest: 

Jesus fordert hier gar keine Werke, 

er befiehlt sie auch nicht, 

sondern beschreibt sie schlicht als den IST-Zustand, 

als das, was eine logische Folge ist, 

wenn jemand Jesus wirklich liebt. 

„Wer mich liebt, der wird mein Wort halten!“

 

Und da stehen wir dann wieder beim Heiligen Geist: 

Denn der ist es, der diese Liebe schafft. 

Bei jedem Menschen einfach so?

 

Nein, der Heilige Geist schafft so eine Liebe zu Jesus

bei den Menschen, die Buße tun, die umkehren zu ihm,

die beginnen, Jesus zu vertrauen

und ihn zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen. 

 

Da gießt der Heilige Geist Liebe ins Herz!

Und diese Liebe wird nicht einfach konsumiert, 

sondern sie wirkt sich aus … im Halten seines Wortes, 

im Halten der Worte Jesu und letztlich der Heiligen Schrift. 

 

„Ich nehme alles Denken gefangen … in den Gehorsam 

gegen Christus“, wird später der Apostel Paulus schreiben 

(2. Kor 10,5)

 

Der Gehorsam gegenüber Jesus, seinen Worten 

und Gottes Wort ist eine Frucht des Geistes. 

Und kein Zwang. 

Gottes Geist bewirkt es in mir, 

dass ich jetzt Gottes Willen befolgen will!

 

Die Liebe, von der Jesus hier spricht, ist kein unbeständiges und 

wechselhaftes Gefühl, sondern es heißt hier weiter 

„... und mein Vater wird ihn lieben

und wir werden zu ihm kommen 

und Wohnung bei ihm nehmen“ (V23).

 

Die Liebe zu Gott ist also nichts Selbstgemachtes, 

kein Ideal, keine bloße Vorstellung, 

sondern eine persönliche Beziehung, 

ein „Wohnung nehmen Dürfen Gottes“ in meinem Innersten.

Sie ist Gemeinschaft mit einem Gegenüber. 

Und sie zeigt sich in einem neuen Leben, 

einem neuen Lebensstil, 

dass ich Gott in allem, was ich tue und lasse, 

gehorsam sein will. 

 

Die Liebe zu Gott bekommt ein Mensch geschenkt, 

wo jemand Jesus einlässt in sein Lebenshaus, 

da wird Gott selber bei ihm Wohnung nehmen

und das Haus erfüllen. 

 

Dann wird mein Glaube und mein ganzes Leben 

von dieser Beziehung zu Gott durchflutet sein. 

 

Aber ohne diese persönliche Beziehung mit Gott 

muss Glaube immer Krampf bleiben, 

immer unecht und auch unbefriedigend sein, 

weil dann die Liebe Gottes fehlt. 

 

So ist es mit dem Christsein wie mit dem Schwangersein einer Frau: 

Entweder die Schwangerschaft besteht

oder sie besteht nicht. 

Ein Dazwischen gibt es nicht. 

 

Manche versuchen so ein Dazwischen trotzdem zu leben. 

Meistens wird dann eine große christliche „Leere“ 

(mit zwei „e“ geschrieben) heraus, 

viele Forderungen, vor allem an andere, 

an Gott und die Welt -, 

und freudlose Pflichterfüllung, 

viel Moral und Weltverbesserung …

 

Aber ohne Gottes Liebe in meinem Innersten fehlt der Heilige Geist, 

bin ich noch kein Kind Gottes, 

sondern immer noch ein Abhängiger - nicht von Gott, 

sondern von der Sünde. 

 

Jesus sagt hier: „Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm 

nehmen!“ - Gott der Vater kommt immer mit der Erkenntnis von Jesus

zu einem Menschen. 

Durch den Heiligen Geist, der Wohnung nimmt, 

der mich … zum Tempel des Heiligen Geistes machen will, 

zu einem Menschen, 

bei dem Gott das Sagen hat. 

 

Wo das das Fall ist, da stimmt dann Augustins Satz tatsächlich:

„Liebe - und tu, was du willst!“

 

Wo die Liebe Gottes in mir lebt und handeln darf, 

da handelt nicht mehr mein altes Ego, 

sondern Gott durch mich. 

 

Und deshalb ist diese Liebe das erste Pfingstgeschenk.

 

 

 

2. Der Heilige Geist schenkt Lehre und Erinnerung. 

 

Noch etwas.

Der Heilige Geist „lehrt und erinnert“, 

sagt uns Jesus hier weiter.

 

Lehre und Erinnerung kann man deshalb auch als das 

zweite Pfingstgeschenk an uns verstehen.  

Wie ist das gemeint?

 

Heute wird mehr und mehr das „lebenslange Lernen“ betont, 

weil es nicht reicht, einmal eine Ausbildung, ein Diplom oder 

einen Meistertitel zu erwerben. 

Das ist für einen Christen nicht anders!

Er bleibt sein Leben lang in der Schule des Heiligen Geistes. 

 

Von ihm sagt hier Jesus, 

dass er die Seinen lehrt und erinnert. 

 

Warum tut er das?

 

Weil er in den Menschen, 

die einmal einen Anfang im Glauben gemacht haben, 

ein tiefes Verstehen und Erkennen ihres Gottes schaffen will. 

Und weil dieses Erkennen auch Inhalte hat, 

die man lernen muss, um sie zu verstehen, 

Inhalte, für die man Zeit und Geduld einsetzen muss 

und die umso besser schmecken, 

je mehr, je intensiver sich ein Mensch mit ihnen befasst. 

 

Martin Luther hat einmal gesagt, 

das Wort Gottes sei „wie ein Kräutlein, das umso stärker riecht, 

je mehr man es reibt!“

 

Wie wahr!

Sind wir also nicht so schnell zufrieden mit dem, 

was wir bisher schon an Zusammenhängen der Bibel kennen 

und verstanden haben!

Da dürfen wir nicht mit dem Jesus-Wort kommen: 

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ...“ 

und dann denken: Ach ja, soviel wie ein Kind das weiß ich auch!

Und das wird schon reichen. 

 

Selbstgenügsamkeit in diesem Punkt

ist kein Zeichen geistlicher Demut, 

eher von Bequemlichkeit!

 

Ist es nicht so, dass wir für alles, 

was uns wirklich interessiert, 

wofür wir uns begeistern und was wir lieben, 

immer bereit sind, dafür alle Zeit und Kraft zu investieren!?

> Im Beruf: Da will jeder am Ball bleiben, 

da sind wir stolz darauf, was zu können und noch dazu zu lernen.

> Oder beim Hobby: Da hängen wir voll viel Zeit rein.

Da sind wir dabei mit vollem Einsatz, mit Sinn, Verstand, 

Begeisterung!

 

Nur beim Glauben denken viele: 

Ach ja, so genau muss ich das ja nicht verstehen!

Was soll ich denn damit anfangen?

Es wird doch reichen, wenn ich im Prinzip dafür bin 

oder / und wenn ich mich vom Geist Gottes (sagen wir mal) 

eher emotional ansprechen lasse!?

 

Aber das ist nicht richtig!

Weil der Heilige Geist kein Unterhalter ist, 

auch kein reiner Seelentröster, sondern ein Lehrer!

 

Das beste Beispiel dafür, obwohl kaum zu glauben, ist die Pfingst-

predigt des Petrus selber (Apg 2). 

Da hat er gewissermaßen in fremden Zungen gesprochen, aber nicht 

Kauderwelsch, sondern nur zu verständlich und überdeutlich: 

„Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth, 

von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, 

die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst - diesen 

Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahin gegeben war, 

habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umge-

bracht. Doch Gott hat ihn auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen 

des Todes, wie es denn unmöglich war, dass er vom Tode festgehalten 

werden konnte ... So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, 

dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum HERRN und 

Christus gemacht hat.“ (Apg 2,22-24.36)

Petrus - voll Heiligen Geistes - hält am Pfingsttag eine reine Lehr- und 

Bußpredigt, gewürzt mit vielen schwer verständlichen Zitaten aus dem 

Alten Testament. 

 

Aber dieser Unterricht hat gewirkt, 

er war für die Hörer nicht einschläfernd sondern erschütternd: 

„Als sie aber das hörten, ging‘s ihnen durchs Herz 

und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: 

Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? 

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch lasse 

sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, 

so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ 

(Apg 2,37-39)

 

Auch Lehre und Erinnerung, liebe Gemeinde, 

sind ein Geschenk zu Pfingsten. 

 

Warum sollten wir sonst in einen Gottesdienst gehen!?

Auch deshalb, weil Gott uns lehren 

und an vieles erinnern will!

 

Lehre und Erinnerung machen zwar nicht 

das Feuer von Pfingsten aus. 

Das ist Gott selber, 

der die Gemeinschaft mit ihm stiftet im Glauben an Jesus,

aber er will diesen Glauben dann auch erhalten und weiter bringen, 

was ohne Lehre und Erinnerung nicht geht. 

 

Wie in der freien Wirtschaft gilt auch für Christen: 

Was nicht mehr wächst, stirbt. 

 

Deshalb ist das tägliche Lesen in der Bibel, 

der Gottesdienstbesuch, ein Hauskreis …

kein Luxus für Leute, die sich das zeitlich leisten können, 

sondern es sind Orte, 

wo Gott durch seinen Geist mit mir reden, 

kommunizieren, kann.  

 

(Ein Drittes:)

 

3. Der Heilige Geist schenkt Frieden

Auch das erfahren wir hier bei Jesus: 

Gottes Frieden wird an Pfingsten geschenkt

(konkret dort, wo das Haus eines Menschen für Jesus offen ist). 

 

Also auch heute noch: 

Pfingsten ist es immer, 

wenn ein Mensch umkehrt in die offenen Arme Gottes, 

wenn er oder sie Christ wird. 

 

Was ist das für ein „Friede Gottes“?

Schauen wir in den Fernseher, sehen wir Kriege und Konflikte, 

Mord und Totschlag. Das macht misstrauisch!

Wie oft und wie stark ist das Wort „Friede“ doch strapaziert worden!

Wie oft erleben wir einen unechten Frieden, 

einen missbrauchten und geschundenen Frieden!?

 

Kommt es daher, 

dass dieses Wort „Frieden“ (wenn mich nicht alles täuscht), 

heute viel vorsichtiger benutzt wird als noch vor Jahrzehnten, 

als der Eiserne Vorhang aufging … und alle glaubten: 

Jetzt sei der Friede da … und er war doch nicht da!?

 

Mir scheint, die Erwartungen an dieses große Wort „Friede“

sind heute stark ins Gutnachbarschaftliche abgeschwächt  …

sie sind bescheidener geworden.

Wir erwarten, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber endlich 

„Frieden“, also einen Tarifvertrag, hin bekommen. 

Dass sich die Leute gegenseitig in Ruhe lassen …

 

Aber schon da hakt’s bekanntlich, 

„Weil der Fömmste nicht in Frieden leben kann, 

wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ (nach Schiller).

 

Es ist so eine Sache mit dem „Frieden“!

 

Und selbst wenn wir mit dem Nachbarn in Frieden leben …, 

dann ist der Friede Gottes immer noch ein ganz anderer!

 

Das ist wichtig zu verstehen.

 

Der Friede, der uns hier bei Jesus geschenkt werden soll, 

der bringt uns oft genug in Gegensatz zur Welt um uns herum 

und bringt die Welt sogar gegen die Christen auf. 

Der Pfingstfriede ist ein Friede, 

der auf der Versöhnung mit Gott gründet, 

die Christus für uns erworben hat. 

 

Dieser Friede ist ein innerer Friede, 

ein starker und unüberwindlicher Friede, 

der von keinen äußeren Stürmen erreicht werden kann. 

 

Manfred Siebald, hat diesen Frieden, 

den Gott auch uns heute schenken will, 

einmal in einem Lied so zum Ausdruck gebracht:

 

„Nicht jenes Warten, wenn die Waffen schweigen, 

wenn sich noch Furcht mit Hass die Waage hält, 

wenn sich Verlierer vor den Siegern beugen: 

Nicht … der Friede dieser Welt. 

 

Nicht jene Stille, die den Tod verkündet, 

da, wo es früher einmal Leben gab, 

wo man kein Wort und keine Tat mehr findet: 

Nicht … die Stille überm Grab. 

 

Der tiefe Friede, den wir nicht verstehen, 

der wie ein Strom in unser Leben fließt, 

der Wunden heilen kann, die wir nicht sehen, 

… weil es … Gottes Friede ist. 

 

Der Friede Gottes will in dir … beginnen, 

du braucht nicht lange, bis du es entdeckst: 

Was Gott in dich hineinlegt, bleibt nicht drinnen - 

Friede, der der außen wächst.“. 

 

So sieht der Friede Gottes aus, 

der am Pfingstfest seinen Anfang genommen hat. 

 

Er geht von Jesus aus und führt zu ihm hin. 

Er schenkt Liebe, lehrt und erinnert an Gottes Wort. 

 

Amen

 

 

Anmerkungen:

(1) Zitiert nach Zuversicht und Stärke, 1. Reihe, 3. Heft, S. 127 (2009)




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Donnerstag, 18.10.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Paul Gerhardt (Pfarrer i.R. Herrmann Schwarze)
Freitag, 19.10.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar
Sonntag, 21.10.2018
9:15 Uhr:
Kirchweih in der Schwabentorhalle in Dennach (Pfarrer Held)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Prädikant Schäfer)
Dienstag, 23.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Mittwoch, 24.10.2018
18:00 Uhr in Schwann:
Gitarre für Anfänger