2013-12-24 Familiengottesdienst

Predigt zum Weihnachtsstück der Jungscharen "Balthasar und die Sterndeuter" / Pfarrer Friedhelm Bühner

Impressionen vom Weihnachtsstück der Jungscharen

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Liebe weihnachtliche Gemeinde, 

liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

Balthasar, Kaspar, Melchior, Justin, 

so hießen die aufgeweckten Sterndeuter in diesem schönen

und zugleich witzigen Weihnachtsstück, 

das wir heute erlebt haben. 

 

Startpunkt ist Babylonien, ein heidnisches Land, 

wo die Menschen etwas ahnen davon, 

dass diese Welt und ihr Lauf kein Zufall ist. 

Große Dinge kündigen sich oft an - damals dachte man

besonders an bestimmte Sternkonstellationen! -, 

aber das kann sowohl Unglück als auch Heil bedeuten. 

Wer weiß?! 

Schließlich sind die Götter stumm

und sagen nichts dazu.

 

Wäre da nicht in Babylonien irgendwie auch die Botschaft der 

Propheten aus der Bibel angekommen. 

Die haben sie dort einfach mal gesammelt, archiviert. 

Vielleicht steckt ja mehr dahinter!? 

Mal sehen!

Das finde ich schon mal eine ganz tolle Haltung: 

Nicht gleich von vorne herein „Nein!“ sagen zu Gott ...

Das kann doch gar nicht sein!

Schließlich gibt es so viele Dinge, die einfach großartig sind, 

aber wir kennen bis heute keine Erklärung dafür.

 

Und so haben diese Sterndeuter das Wort Gottes 

an den Propheten Jesaja ernst genommen: 

„Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind. 

Hat Gott in früherer Zeit Schmach gebracht über das Land Sebulon

und das Land Naphtalie (das sind Volksstämme im Land Israel), 

so wird er später zu Ehren bringen den Weg am Meer, 

das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden ...“ 

 

Ein neues Zeitalter?

Oder vielleicht doch eine herauf ziehende Katastrophe?

„Ich jedenfalls will dabei sein und das Licht der Welt sehen“, 

sagt Justin, der Sterndeuter - und schwuppdiwupp - ziehen sie 

los in Richtung Israel, 

an den Königshof von Herodes dem Großen. 

 

Das war ein richtig brutaler Herrscher, 

er hat seine Ehefrau und mehrere seiner Kinder

umbringen lassen. 

Argwöhnisch, eifersüchtig und scheinheilig war er .... 

Immer dann, wenn er die Schriftgelehrten zu sich kommen ließ, 

wollte er gar nicht wissen, was Gott durch die Bibel sagt, 

er wollte nur möglichst genau wissen, 

was denn da so über den kommenden König Gottes 

voraus gesagt wird: 

 

dass er auf einem Esel reiten wird (lächerlich fand er das!), und dass in Bethlehem auf die Welt kommen soll
         (das hat ihn schon mehr interessiert, aber nur um ihn dort
         nach der Geburt gleich töten zu lassen!)   Auf die dritte Prophezeiung - dass dieser König direkt von Gott
         kommt (ewiges Leben hat und ewiges Leben bringt) -, 

    das hat er gleich überhört, 

    er hat wirklich gedacht: Gott könne man austricksen!

Aber wie ist es gekommen?
Hat sich Gott austricksen lassen?
Nein! Natürlich nicht! Gott lacht über solche Menschen,
die glauben, größer und klüger zu sein als ER.
Und er lässt es sich auch nicht gefallen.

Herodes konnte das Jesuskind nicht umbringen,
dafür hat er großes Leid über den Ort Bethlehem gebracht ...
hat viele andere Kinder töten lassen.

So ist Herodes eigentlich die traurigste Figur in der ganzen
Weihnachtsgeschichte geworden: 

Und es dauerte nicht lange, 

dann ist er wahnsinnig geworden
und schon bald gestorben. 

Der „König des Lichts“ ist an Herodes vorüber gegangen, 

er hat nicht in sein Konzept gepasst.

 

Anstatt sich im Palast und nach Protokoll „anzumelden“, 

hat Gott inzwischen die Hirten besucht, 

Menschen, denen es nicht gut ging, 

einfache Leute mit großen Sorgen - aber - offen für Gott. 

 

Ihnen erscheint der Engel und sagt: 

„Fürchtet euch nicht!

Siehe, ich verkündige euch große Freude, 

die allem Volk widerfahren wird, 

denn euch ist heute der Heiland geboren ... der Retter ... 

er liegt in einer Krippe ... geht nach Bethlehem.“

 

Und die Hirten, die kaum etwas zu verlieren hatten, 

gehen sofort hin, suchen das Kind, 

für das Gott inzwischen schon vorgesorgt hat. 

Ein Hotel war für Maria und Josef nicht mehr zu bekommen, 

auch kein Gasthaus, nur noch ein Stall. 

Aber immerhin „eine feste Unterkunft“ und „sogar mit einer

Heizung“, wie Josef seiner Frau den duftenden Stall

versucht angenehmer zu machen.

 

Gott geht manches Mal ganz eigene Wege. 

Aber seine Wege führen immer zum Ziel. 

Das ist auch heute so. 

Jeder von uns kann das erleben, 

der sich auf Gott und sein Wort einlässt, 

wer sich nicht zu vornehm ist

oder „selber klug“ sein will. 

 

Und sein großes Ziel mit dieser Welt heißt „Rettung“. 

Schon der Name Jesus bedeutet „Gott rettet“. 

In ihm kommt diese Rettung zu mir, 

wird es Licht in der Welt

und in meinem Leben.

 

Als das „Licht der Welt“ kann Dir Jesus aber nur aufgehen

und Dein persönlicher Retter werden, 

wenn Du in Gottes Wort liest und seine Verheißungen
auch ernst nimmst (so wie die Sterndeuter). 

 

Dass Jesus der „Schatz der Menschheit“ ist, 

an Weihnachten geboren wurde, 

das kann man auch einfach nur hören ... 

und so tun, als war‘s das!

 

Dann ist dieser „Schatz der Menschheit“ noch nicht bei Dir 

angekommen!

Denn Schätze wollen gehoben werden, 

ausgepackt werden ...

erst dann können wir sie in Besitz nehmen, 

sie unser Eigen nennen.

 

So ist das auch bei Jesus. 

Wie viele Menschen gehen an ihm vorüber, 

feiern Weihnachten ohne Jesus. 

Aber das geht nicht. 

Weil es Weihnachten ohne Jesus nicht geben kann. 

Weil sich ohne Jesus in meinen Leben überhaupt nichts ändert. 

 

Jesus ist aber gekommen als der „Retter für mich“, 

hat ein Hirte gesagt. 

 

Und so ist es wirklich. 

 

Er will mein Retter sein. 

 

Und das wird er, 

wenn ich vor ihm nieder knie, ihm danke 

und ihn anbete. 

Amen




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Dienstag, 16.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Donnerstag, 18.10.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Paul Gerhardt (Pfarrer i.R. Herrmann Schwarze)
Freitag, 19.10.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar
Sonntag, 21.10.2018
9:15 Uhr:
Kirchweih in der Schwabentorhalle in Dennach (Pfarrer Held)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Prädikant Schäfer)
Dienstag, 23.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann