2011-11-14

Predigt über Römer 8,18-25 / Pfarrer Friedhelm Bühner

Wir hören auf den Predigttext für diesen Sonntag aus Römer 8, die Verse 18-25:

„Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht

fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 

Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die 

Kinder Gottes offenbar werden. 

Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren 

Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf 

Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knecht-

schaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augen-

blick mit uns seufzt und sich ängstet. 

Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als

Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der 

Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.

Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. 

Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung;

denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?

Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, 

so warten wir darauf in Geduld!“ 

 

 

 

Liebe Gemeinde, liebe Konfirmanden,

hoffentlich haben Sie nicht schon beim ersten Vers des 

Predigttextes heute »abgeschaltet«!?

 

Gerade heute ist ja nicht ganz zufällig auch noch »Volkstrauertag«.

Da werden Kränze an den Gedenkstätten für die Gefallenen der beiden

Weltkriege niedergelegt, auch in Dennach / Conweiler heute morgen. 

Und da wird auch heute wieder auf das unermessliche Leid 

hingewiesen, das Abermillionen Menschen getroffen hat

und auf die Leid-Schauplätze, an denen heute die Fetzen fliegen. 

 

Von der Kanzel aber hören wir: »dieser Zeit Leiden fallen nicht 

ins Gewicht«!?

Klar: Römer 8 ist keine Ansprache zum Volkstrauertag. 

Aber Paulus spricht da so allgemein, dass er das auch an einem 

Volkstrauertag laut aussprechen würde:

»dieser Zeit Leiden fallen nicht ins Gewicht«!“

 

Kann man so einen Bibeltext denn heute überhaupt noch ernst nehmen?

Nach so viel Leid, Mord und Verbrechen in der Geschichte der Menschheit!?

 

Und vielleicht erschrecken Sie über meine Antwort: 

„Absolut nein! 

Dieses Bibelwort heute muss man ernst nehmen, 

wenn man nicht verzweifeln will angesichts von so vielen fehlge-

schlagenen Selbstheilungsversuchen der Menschheit, 

angesichts der immer größer werdenden Diskrepanz von so viel 

gutem Willen einerseits - und der zunehmenden Ratlosigkeit darüber,

dass es uns einfach nicht gelingt, 

die tief liegenden Wurzeln von Ungerechtigkeit, Leid, Krankheit und Tod  

ein für alle Mal auszureißen!

 

»dieser Zeit Leiden fallen nicht ins Gewicht«, 

diese Aussage ist trotzdem nicht sarkastisch gemeint, 

nicht leichtfertig, 

sondern, wenn wir uns auf dieses Wort einlassen, 

dann merken wir plötzlich: Gott erschließt uns hier einen Ausblick, 

den wir nirgends sonst kriegen können. 

Unser Denken wird für eine Wirklichkeit geöffnet, 

die wir uns gar nicht vorstellen können: „Hoffnung, die Durchblick schafft!“

 

Und damit sind drei Fragen aufgeworfen, 

auf die wir von Gott her eine Antwort bekommen:

 

1. Was wird eigentlich aus unserer Welt?

2. Was wird aus uns?

3. Was wirkt der Heilige Geist? 

 

Diesen Fragen gehe ich mit Ihnen jetzt zusammen nach:

 

 

1. Was wird eigentlich aus unserer Welt?

In dieser Welt wird maßlos gelitten, in Kriegen und Bürgerkriegen, 

in Krankenhäusern und Hospizen, aber auch an Arbeitsplätzen (Mobbing, 

Konkurrenzdruck ...), in den Familien durch Stress, auch mehr durch 

Untreue von Elternteilen und in der Natur, 

die wir so gerne romantisch verklären. 

Auch da wird gefressen, auch da gilt „ober sticht unter“, 

die Raubvögel fressen die Singvögel, 

die Raubfische die Zierfische ...

 

Das Paulus verschweigt Paulus keinen Augenblick. 

Er spricht von Seufzen und Stöhnen, von belastenden Mechanismen

in Menschenwelt, Tierwelt und Kosmos und 

vergleicht das mit Geburtswehen, die die Betroffenen in Sorge 

versetzen (Vers 22). Die gesamte Umwelt ist eingeschlossen. 

Alles ist gepackt von einem ängstlichen Warten. 

Und das in den meisten Fällen ohne zu wissen worauf eigentlich!

 

Und er sagt weiter: 

Aber das alles ist kein blindes, sinnloses Schicksal. 

Es steht in einem großen Zusammenhang mit dem Beginn der 

Weltgeschichte: Die Welt ist kein vor sich hin taumelnder Planet, 

sondern sie ist Schöpfung Gottes! 

Und da war am Anfang von Gott her Leid und Tod noch nicht „eingebaut“, 

nicht vorhanden: „Und Gott sah an, was er gemacht hatte und siehe:

Es war sehr gut!“ heißt es da. 

 

Noch, muss man sagen, 

denn das ändert sich rapide ab Kapitel 3 unserer Bibel, 

wo vom Sündenfall des Menschen berichtet wird. 

Er ab jetzt sind sie da: Leid und Tod, Hauen und Stechen, 

gute Gedanken und schlechte Umsetzung ... 

Sie sind die Folge unserer zerbrochenen Gottesbeziehung. 

Sogar die Tiere und die Natur sind da einbezogen. »Der Acker ist 

verflucht. Er wird dir Dornen und Disteln tragen. Mit mühevoller Arbeit 

sollst du dich am Leben erhalten!« (1. Mose 3, 17f.). 

Gottes Strafwort an Adam zeigt Folgen bis heute. 

 

Aber das Strafwort, das weiß Paulus und das sollten auch wir uns ganz 

neu klar machen, ist nicht das Letzte. 

Diese Welt bleibt Gottes Welt, auch wenn sie ihm davongelaufen ist.  

Er hat sie geschaffen. 

Und er will und wird sie neu schaffen. 

Das Stöhnen wird wirklich einmal aufhören! 

 

Wann wird das passieren? 

Dazu sagt Paulus: Das Ergehen dieser Welt ist verknüpft mit dem 

Ergehen der Christen. 

Und weiter: Das Ergehen der Christen ist verknüpft mit dem Ergehen 

des Christus. 

Aber wie?

Am Ostermorgen, als der Sohn Gottes aus dem Grab gestiegen ist, 

da sind die Fesseln von Sünde, Leid und Tod durchbrochen worden. 

Da hat Jesus Christus dem Tod die Macht genommen. 

Seither haben Leid und Tod nicht mehr das letzte Wort.

 

»Neue Schöpfung« – seit Ostern gibt es das!

Aber der Zielpunkt ist noch nicht erreicht. 

Deshalb leben auch wir heute noch in der Zeit des Wartens, der Sehnsucht, 

des „Seufzens“, einer Zeit, in der nach außen hin alles beim Alten 

geblieben ist. Aber eben nur nach außen hin.

 

Wann ist die Hoffnung erfüllt? 

Wann wird aus Zwangsjacke Freiheit?  

 

Paulus sagt: Wenn Christus seine Gemeinde (die, die an ihn glauben) 

an ihr Ziel bringt, dann ist die ganze Schöpfung mit dabei: »Die 

Schöpfung wird frei werden ... zu der herrlichen Freiheit der Kinder 

Gottes« (Vers 21)! 

So wie bei seinem Strafwort nach dem Sündenfall Mensch und Natur 

miteinander betroffen waren, so wird auch dann, wenn Jesus 

sichtbar wiederkommt und die Seinen zu sich nimmt, 

die ganze Schöpfung erneuert. 

 

 

2. Was wird aus uns?

»Hoffen und Harren macht manchen zum Narren«, sagt der Volksmund. 

Ist es realistisch, heute noch auf Gottes Erlösung zu hoffen 

und zwar auf so eine, von der unser Abschnitt spricht: 

»herrliche Freiheit«, »Erlösung unseres Leibes«? 

 

Vieles spricht gegen diese Hoffnung. 

Ich brauche Ihnen nicht das aufzuzählen, was Sie jeden Tag selber 

hören und sehen: In den Medien, im Fernsehen, in den Zeitungen, 

den Erzählungen im Bekanntenkreis:

da bleibt für solche Hoffnung wenig Platz. 

 

Aber genau deshalb sind wir ja hier im Gottesdienst! 

Nicht das, was Menschen interpretieren, soll Grundlage unseres 

Lebens sein!

Gott richtet sein Wort an uns. 

Und dieses Wort haben wir nicht schon in uns. 

Nein, dieses Wort ist atemberaubend anders als alles, was wir in 

uns und um uns herum hören. 

Es kommt zu uns aus der Bibel, der Predigt, 

sonst bleiben wir Gefangene in unseren menschlichen Gedanken, 

in dem, was wir uns denken und vorstellen könnten. 

 

Und ein ganz entscheidendes Wort kommt da zu uns:

Gott hat für alle Menschen eine Erlösung geschaffen!

Gott kann Dich schon heute befreien von den Ketten der Sünde!

Gott hat Dich berufen, sein Kind zu werden!

Sein Befreier Jesus Christus kann das, er allein, 

er hat die Welt auf den Kopf gestellt

und will das in Deinem Leben als Exempel beweisen. 

 

Muss uns diese Botschaft nicht Flügel verleihen, so dass wir 

gar nicht mehr anders können, als uns diesem Jesus zuzuwenden 

und Gott zu danken und zu loben! 

Leben mit Jesus Christus,

das ist ein neues Leben, ein frohes Leben!

 

Aber Paulus klammert Paulus auch den Schatten des Bösen nicht

aus, der vorerst immer noch über uns liegt:

»Auch wir (er spricht die Mitchristen an) seufzen in uns selbst 

und sehnen uns nach der Kindschaft, nach der Erlösung unseres 

Leibes« (Vers 23).

 

Es kommt uns widersprüchlich vor: 

Einerseits schon Kind Gottes zu sein und andererseits auf die Kindschaft 

noch warten, von den Fesseln des Bösen befreit zu sein und dann

doch noch so viel Leid erleben? 

 

Der Schlüssel liegt im Wort »Hoffnung«.  Er sagt seinen Brüdern 

und Schwestern: „Wir sind gerettet – doch auf Hoffnung!“ 

 

Oder mit anderen Worten:

Seit Ostern ist es nicht mehr zu übersehen: Gott hat ein neues Kapitel 

in seiner Geschichte aufgeschlagen. 

Der Tod ist besiegt. Menschen werden neu, bekommen bleibendes, 

ewiges Leben. Auch hier in Dennach / Schwann gibt es sie. 

Aber während das Neue bereits angefangen hat, dauert das Alte noch an. 

Christen gehören schon zur neuen und ewigen Welt Gottes, 

und trotzdem stehen sie noch mitten drin in einer alten, vergehenden Welt. 

 

Diese Spannung ist die Spannung des Glaubens. 

Und da ist der Blick ganz wichtig,

- der durch alles Vordergründige hindurch sieht,

- der hinter den düsteren Ereignissen Gottes Herrlichkeit 

aufblitzen sieht. 

Aber wie soll das gehen? 

 

Zum Beispiel so, wie bei jenem Christen aus China, Michael Chan: 

Er musste zwanzig Jahre Haft in einem Gefangenenlager verbüßen, 

weil er ein Zeuge von Jesu Christi sein wollte. 

Zu den schlimmsten Aufgaben gehörte für die Gefangenen das 

Ausschaufeln der Klo-Grube. Der Gestank war dort fast unerträglich. 

Trotzdem war Chan froh, wenn er gerade diese Arbeit tun sollte. 

»Da haben mich alle in Ruhe gelassen«, sagte er, »weil jeder 

möglichst weit von diesem Ort entfernt sein wollte. 

Deshalb konnte ich dort Gott loben, so laut ich wollte; 

ich konnte Bibelverse aufsagen, konnte Choräle singen. 

In dieser Kloake, da war mir mein Herr ganz nahe.« 

Und er hat dort ein Lied gesungen, wie er es sonst im Lager getan hat: 

»Ich komme allein in den Garten, während der Tau noch auf den Rosen 

liegt  ... Und mein Herr geht mit mir und er spricht mit mir und er sagt mir, 

dass ich zu ihm gehöre.«  

 

Wer so durchblickt, liebe Gemeinde, beginnt zu ahnen, 

was da Paulus am Anfang gesagt hat: 

»Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen 

gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.« 

Nicht, dass damit das Leid von Menschen abgewertet sein soll. 

Es ist umgekehrt: Wer auf Gottes Wort hört, lernt Stück für Stück die 

Herrlichkeit Gottes kennen. 

Und lernt damit den kennen, der größer ist als alles Leid, aller 

Schmerz, alle Not. 

 

»Ich bin überzeugt«, so bekräftigt Paulus am Ende dieses Kapitels, 

»dass überhaupt nichts uns trennen kann von der Liebe Gottes« (Vers 38f.). 

Diese Liebe hat er uns in seinem Sohn Jesus Christus erwiesen. 

Und diese Herrlichkeit wird am Ende auch das tiefste menschliche 

Leid umhüllen.

 


3. Was wirkt der Heilige Geist?

Woher stammt diese Hoffnung? 

 

Paulus erinnert uns daran: Diese Art von Hoffnung kann man sich nicht 

aus den Fingern saugen, die kann man nicht „machten“: Sie ist Geschenk. 

Christen haben den Geist als »Erstlingsgabe«, als Pfand bekommen.

 

Was lässt sich über diesen Geist sagen? 

Paulus sagt: Dieser Geist hat Jesus von den Toten auferweckt. 

Es ist derselbe Geist, der in jedem wohnt, der Jesus gehört, 

der ihn wiedergeboren hat. 

Und das bedeutet: Dieser Geist wird auch ihn lebendig machen (V11).

 

Das also heißt Pfand: Wenn Gott mir den Geist von Ostern 

geschenkt hat, dann ist damit eine unüberwindliche Hoffnung verknüpft. 

Wenn er in der Lage war, Jesus aus dem Grab zu holen, dann wird er 

das auch ganz sicher mit den Seinen tun. 

Das ist es, was die Hoffnung der Christen so belastbar macht!

 

»Wir haben diesen Geist empfangen und trotzdem seufzen wir 

und sehnen uns nach Erlösung« (Vers 23). 

Passt das noch zusammen?

Müsste es nicht umgekehrt sein: 

Der Geist von Ostern vertreibt jedes Kranksein, alles Leiden und Stöhnen, 

stimmt das nie endende Halleluja an?!  

 

Paulus sagt: Ihr habt richtig gehört: 

Wir haben Gottes Geist empfangen, wir sind seine Kinder geworden 

und trotzdem seufzen wir und warten auf die Kindschaft. 

Die neue Welt Gottes hat an Ostern die alte nicht einfach abgelöst. 

Sie existiert noch, wirkt noch, setzt weiter zu, auch den Christen, 

aber sie geht einem sicheren Ende entgegen. 

 

Christen leben bis dahin in zwei Welten gleichzeitig: 

In der neuen, vom ewigen Leben, vom Heiligen Geist bestimmten, 

und in der alten, in der Leid, Schmerz und Tod noch an der Tages-

ordnung sind. 

Der Heilige Geist beendet nicht in einem Atemzug alles Leiden 

der Christen. 

Er macht es ganz anderes: 

- Er seufzt mit ihnen, für sie, an ihrer Stelle. 

- Er ist ihr Assistent und Stellvertreter. 

Er bringt ihr Anliegen vor Gott; 

denn wir wissen doch selber oft nicht wirklich, was gut für uns uns, 

nicht einmal, wie und was wir denn richtig beten sollen (Vers 26). 

Der Heilige Geist macht es, dass unser Gebet bei Gott schon 

recht ankommen. 

 

Und so lässt sie sich auch ertragen – die Spannung 

- zwischen dem Alten und dem Neuen,

- zwischen dem Leiden und der Herrlichkeit. 

- Kind Gottes sein und trotzdem stöhnen: 

Es ist kein Widerspruch.

 

Auch Christen stehen mit beiden Beinen in dieser Welt. 

Sie leiden mit allen anderen Menschen mit. 

Aber in all dem strahlt schon Gottes ewiges Licht auf.

Das neue Kapitel, das Gott in seiner Geschichte aufgeschlagen hat, 

an Ostern: Jesus lebt, ist aktiver denn je

und alle, die ihr Leben mit ihm verbinden, 

tragen das ewige Leben schon in sich, 

sie sind schon heute frei. 

Noch nicht ganz - mit Blick auf diese alte Welt -, 

aber am Tag X sind sie völlig frei!

 

Deshalb noch einmal zum Anfang zurück: 

»Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen 

gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.« 

 

Ist uns das klar geworden?

Ist Gottes neue Welt in Deinem Leben schon angekommen?

Dann schaue auf diese Zukunft!

 

Wenn nicht, dann nimm Jesus und mit ihm das ewige Leben an!

 

Und die Welt um Dich herum verändert sich, 

obwohl es noch so viel Hoffnungslosigkeit, Leid und Not gibt, 

das uns alle nicht kalt lassen kann. 

 

Aber dann hast Du einen grandiosen Ausblick auf das, 

was ER tut, um Dich herum, jetzt gerade 

und was noch kommen wird, in dieser vergehenden Welt. 

 

Um hier klar zu sehen, brauchen wir unbedingt Gottes Wort. 

Alles andere kann uns nicht helfen. 

Amen

 

 

 




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Freitag, 19.10.2018
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10:15 Uhr:
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Dienstag, 23.10.2018
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Mittwoch, 24.10.2018
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