2009-04-13 Musical

13.4.2009 Ostermusical "Emmaus" des Kinderchors mit Ansprache zur Osterbotschaft / Pfarrer Friedhelm Bühner 

Kinder-Musical „Ich bin bei euch“ von Gertrud und Dirk

Schmalenbach, GerthMedien, © 1998, ISBN-3-89615-225-4

Ansprache

Liebe Kinder, liebe Frau R., 

herzlichen Dank für dieses großartige Musical, das uns gezeigt hat, 

warum wir wirklich Ostern feiern können. 

Weil Jesus lebt, auch wenn es manchmal lange dauert, 

bis wir merken, wie lebendig er ist und neben uns herläuft 

auf unserem Weg durch das Leben. 

Die Jünger damals waren alle total traurig und hatten keine 

Hoffnung mehr. 

Immer wieder haben sie darüber nachgedacht: 

Wie konnte Jesus nur sterben?

Warum hat sich Jesus denn nicht gewehrt?

Wie konnte Gott das zulassen?

Für unseren Kopf ist das wie eine unlösbare Rechenaufgabe!

Da sitzen wir davor und grübeln und grübeln, 

finden aber die Lösung einfach nicht. 

Kennst Du das auch aus der Schule?

Nur gut, dass Gott es besser weiß als wir alle zusammen!

Dass er nie den Überblick verliert!

Die Jünger aber mussten das erst lernen. 

Sie hatten immer gedacht: Wir kennen ihn schon gut genug. 

Und jetzt sind sie enttäuscht, haben sich alles ganz anders gedacht. 

Aber Gott nimmt sie total liebevoll an die Hand

und begleitet sie - zunächst unsichtbar, dann sichtbar - auf dem Weg 

nach „Emmaus“. 

Emmaus, das war ein Ort auf ihrem traurigen Nach-Hause-Weg, 

nicht weit von Jerusalem entfernt. 

In diese Richtung sind sie marschiert, weil sie einfach nur noch 

heim wollten, zu ihrer Familie. 

Und „O weh, was würden sie dort zu hören bekommen?“

„Ihr Versager! Warum seid ihr nur diesem Jesus nachgelaufen?“

Aber jetzt kommt alles anders:

Jesus taucht wie aus dem Nichts neben ihnen auf. 

Er redet mit ihnen. 

Stellt Fragen, wie ein Freund. 

Noch erkennen sie ihn nicht. 

Er erinnert sie daran: Kennt ihr denn nicht die Bibel?

Die Propheten, die geweissagt haben, dass einer die Sünden 

der Menschen einmal tragen wird?

Aber sie kapieren nichts. 

Nur, dass sie ihn einladen zu sich ins Haus. Zum Essen. 

Irgendetwas erinnert sie. 

Aber woran nur?

Und sehen Sie, so ist das bis heute: 

Auch Dich und mich erinnert Jesus auf verborgene Weise immer

wieder an sich!

Er redet mit uns, er stellt uns Fragen, er erinnert uns daran, 

was wir vor langer Zeit mit ihm erlebt haben. 

Was wir ihm damals versprochen haben, nämlich dass wir 

an ihn glauben wollen und ihm ganz vertrauen. 

Aber es bleibt bei dieser seltsamen Trennung, so dass ich 

gar nicht merke, dass es Jesus ist, der da in mein Leben hinein 

spricht und nur darauf wartet, bis ich ihn ganz erkenne. 

Die Jünger jedenfalls tun das einzig Richtige, 

als sie Jesus (den Fremden) zu sich nach Hause einladen. 

Sie wollen mehr von ihm wissen. 

Sie wollen ihn nicht einfach weiter ziehen lassen. 

Und da öffnet er ihnen die Augen, 

so dass sie „HERR“ zu ihm sagen können, 

„MEISTER!“ „Kehr bei uns ein. Lass uns nicht allein!“

Eine unbändige Freude kommt über sie, die ihr ganzes Leben 

bestimmen wird: „JESUS LEBT!“

„Jetzt ist uns alles klar: Sein Reich ist nicht von dieser Welt. 

Er musste Gottes Plan erfüllen und den Menschen die Tür zum 

Himmel aufstoßen. Durch seinen Tod am Kreuz!“

Wir wollen ihm folgen. 

Er geht voran. 

Und wir werden einst den Himmel sehn. 

Das ist die Botschaft von Ostern. 

Jesus ist der lebendige Herr. 

Der Türöffner zum Himmel. 

Lasst uns IHM nachfolgen.

Amen

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Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

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